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Der Tankvorgang mit Autogas, 26.10.2014

Viele Autofahrer zögern beim Umstieg auf Autogas, weil sie am Gastank oder beim Betanken zusätzliche Gefahren befürchten. Dabei sind das gesamte Verfahren, die Gasanlage selbst und auch der Tankvorgang ebenso sicher wie bei einem Benzin- oder Dieselfahrzeug.

Der alternative Kraftstoff ist in normalem Zustand natürlich gasförmig. Erst unter einem Druck zwischen etwa 8 bis 12 bar wird das Gas flüssig und kann so viel einfacher gelagert, transportiert und getankt werden. Deswegen muss der Weg des Gases vom unterirdischen Tank über den Schlauch bis ins Fahrzeug luftdicht verschlossen sein, um den Druck aufrechtzuerhalten. Dazu muss am Fahrzeug ein entsprechendes Gegenstück vorhanden sein, an dem sich das Zapfventil (= Zapfpistole) sicher und luftdicht anbringen lässt. In Europa sind derzeit drei unterschiedliche Systeme in Gebrauch. Beim sogenannten Dish-System wird die Zapfpistole mithilfe von drei Krallen am Tankstutzen arretiert. Etwas einfacher funktioniert das Bajonett-System, bei dem die Zapfpistole durch eine halbe Drehung verriegelt und befestigt wird. Bei einzelnen Fahrzeugtypen ist hier eventuell noch ein Adapter erforderlich. Die in Deutschland gebräuchlichste Art der Autogas-Betankung ist das sogenannte ACME-System, bei dem der Tankschlauch mit einem Gewinde an den Tankstutzen angeschraubt wird.

Ist das Ventil des Gasfahrzeuges mit der Zapfsäule auf eine der drei Arten verbunden, unterscheidet sich der Tankvorgang nicht von einer klassischen Betankung. Der Kraftstoff – das Autogas – fließt in der gewünschten Menge in den Kraftstoffbehälter, der natürlich unter Druck steht, um den flüssigen Zustand zu erhalten. Nach dem Betanken wird der Tankschlauch wieder abgeschraubt, entriegelt oder abgeklemmt und das Tankventil am Fahrzeug wird mit einem schützenden Deckel verschlossen.

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Steuerhinweis

Der verminderte Steuersatz für Autogas gilt verbindlich bis zum 31. Dezember 2018.
www.bundesrecht.juris.de

Wissenswertes

Autogas, Flüssiggas, GPL, LPG
de.wikipedia.org